Arbeit an der Schulentwicklung

Die Grundlage unserer Zusammenarbeit im Kollegium ist das gemeinsame Lernen und das Ziel, den Kindern eine zeitgemäße und kinderorientierte Bildung zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass unser Team nicht nur aus Spezialistinnen für einzelne Fachgebiete besteht, sondern alle gemeinsam alle Themenfelder angehen. Wo es sinnvoll ist, holen wir uns externe Erfahrung und Austausch, von begleiteten Evaluationen, Fortbildungen untereinander und mit Experten aus Schule und der Arbeitswelt und vor allem immer im Austausch mit den Eltern unserer Schule.

Im gegenseitigen Austausch bilden wir uns gegenseitig bei den wöchentlichen Teamsitzungen fort und besuchen uns gegenseitig im Unterricht, um von- und miteinander zu lernen. Die Mitarbeitenden (Ehrenamt, Rückenwind, ukrainische Lehrkraft, Studierende) erhalten von uns eine Einführung  zum einfühlsamen und lernförderlichen Umgang mit den Kindern und eine Schulung zum Gebrauch des Handlungsmaterials. Aber auch für uns sind die Mitarbeitenden eine große Bereicherung und wir lernen auch durch deren Sichtweisen.

Die Nutzung von digitalen Medien spielen bei uns auch für die Schulorganisation und Kommunikation untereinander eine große Rolle. Wir haben eine Vielfalt an DSGVO konforme tools gefunden, die uns in unserem Arbeitsalltag unterstützen und den gegenseitigen Austausch und die Organisation erleichtern, so dass wir mehr Zeit am Kind haben.

Wir sehen die Kooperation mit dem Elternbeirat durchaus so, dass auch wir von den Berufserfahrungen der Eltern und deren Perspektive aus Elternsicht viel lernen können. So war z.B. die gemeinsame Überlegung zur Implementierung und das Erproben und Üben vorab mit dem Elternbeirat vom Schulmanager online, einer Webplattform für Schulorganisaton, für uns sehr hilfreich.

Folgende Personen haben uns durch gemeinsame Fortbildungen unterstützt:
Frau Regina Fuß-Wagner und Herr Thilo Kohler (ZSL, Freiburg) unterstützen uns als Prozessbegleiter bei der Schulentwicklung mehrmals im Jahr und Frau Fatima Chahin-Dörflinger (IBBW, Stuttgart) begleitet uns von Beginn an bei den Evaluationen. Frau Sylvia Bohn (SSA, Freiburg) bildete uns im Bereich Deutsch als Zweitsprache und zum Umgang mit Kindern mit Fluchterfahrung fort, bei Frau Johanna Rössler (Rössler Lernmittel, Freiburg) besuchten wir eine mehrtägige Fortbildungsreihe zu einem mehrperspektivischen Zugang in der Mathematik. Herr Daniel Steh (Lehrer und Fortbildner, Köln) führte das Kollegium durch eine online Fortbildung in die Onlineplattform TaskCards ein, die häufig für Schulorgansiation und Unterricht verwendet wird. Bei Herrn Bernd Sippel (Apple Professional Learning Specialist, Chiang Mai) lernten wir an zwei Samstagvormittagen die technische und pädagogische Nutzung von iPads. Ein großer Impuls bekamen wir von Frau Prof. Uta Hauck-Thum (Ludwig-Maximilien Universität, München) an einem Nachmittag, im Hybrid Format, als sie mit uns über Transformationsprozesse an Schulen gesprochen hat und gemeinsam mit uns überlegt hat, wie deren Umsetzungsmöglichkeiten an der Silberbergschule gelingen kann. Herr Armin Hanisch (IT, Erwachsenenbildung, Landshut) hat uns an einem Nachmittag am Thema "Programmieren ohne Computer" gezeigt, dass es zum Verständnis der digitalen Welt Neugierde, interessante Fragen und kreative Lehr- und Lern-Settings benötigt.

In diesem Jahr werden wir mit sechs Studierenden der FH Furtwangen kooperieren. Wir haben eine Anfrage an sie erstellt, eine digitale Dokumentation zur Leistungsrückmeldung zu erstellen: Silberbergschule_FH-Furtwangen_2022-08-01.pdf

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die uns unterstützen! Und wir sind gespannt, wen wir bald noch für uns gewinnen können!