Leistungsbeurteilung

Als Lehrkräfte sind wir verpflichtet, die Kinder in den verschiedenen Fächern zu beurteilen. Dies dient einerseits der Rückmeldung an die Kinder, um diese bestenfalls zu motivieren und die nächsten Lernschritte zu verdeutlichen, andererseits als Rückmeldung für die  Eltern.

Wie in der Leistungsverordnung der Grundschule festgeschrieben ist, vergeben wir pädagogische Noten. Wir berücksichtigen dabei in erster Linie die individuelle Lernentwicklung der Kinder. Diese wird für eine ganzheitliche Beurteilung in den vorgegebenen Bildungsstandard eingeordnet. Wir schätzen dazu die Lernentwicklung der Kinder an Hand der vorgegebenen Kompetenzen des Bildungsplans mit Hilfe von Kompetenzbögen ein. Anhand Kriterien benoten wir für schriftliche, mündliche und praktische Leistungsnachweise. Pädagogische Kriterien, wie z. B. Lernbereitschaft gehören mit zu den inhalltichen Kriterien.

Das Lernen ist ein Prozess.

Ein Prozess verläuft nicht immer gradlinig, sondern bahnt sich seinen Weg durch die Entwicklung der Kinder. Als Lehrerinnen und Lehrer wollen wir das Kind bei seinem eigenen Lernprozess unterstützen und begleiten. Wir bieten den Kindern Optionen an, den Weg des Lernens eigenständig zu begehen. Das oberste Ziel unserer Grundschule ist es, das Selbstvertrauen der Kinder in die eigenen Leistungen zu stärken und ihnen ein Grundvertrauen in sich selbst und die eigenen Stärken zu ermöglichen.

Die vier B‘s der Leistungsbeurteilung

Beobachten, beschreiben, bewerten und begleiten.

Diese pädagogische Methode ist unser Hilfsmittel, um die persönlichen Leistungen Ihres Kindes richtig einzuschätzen. Zunächst wird der Lernprozess der Kinder beobachtet, um ihn danach beschreiben zu können. Erst danach werden die Leistungen im Einzelnen bewertet. Das letzte B, die Begleitung, beschreibt unsere Arbeit als Lehrerinnen und Lehrer. Denn eine Bewertung ohne Begleitung ist nutzlos.

Dazu stellen wir uns folgende Fragen:

  • Was muss das Kind lernen? (Bezug zum Bildungsplan)
  • Wie kann der nächste Schritt aussehen?
  • Was braucht es noch? Wie kann man das Kind individuell unterstützen?

 

Beratungskonzept

Im Laufe der Grundschulzeit eines Kindes werden mit den Erziehungsberechtigten in jeder Klassenstufe Beratungsgespräche geführt. Hierfür werden als minimale Grundlage von den Lehrkräften kriteriengeleitete Frage – und Beobachtungsbögen verwendet. Die Gesprächsdauer beträgt in der Regel 15 bis 20 Minuten. In den Klasenstufen 1 und 3 finden wenige Wochen nach Schulbeginn Eingangsgespräche mit der neuen Klassenlehrerin statt. Verlässliche Gespräche über Verhalten, Arbeiten und Lernen finden in jeder Klassenstufe zum Halbjahr statt. In der 4. Klasse findet das Beratungsgespräch zum Übergang in eine weiterführende Schule statt. Alle Gespräche sind für die Eltern transparent und kriteriengeleitet. In den meisten Fällen sind die Kinder dabei.

 

Kompetenzraster

Das Kollegium hat gemeinsam Kompetenzraster nach dem Bildungsplan in den Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht erarbeitet. Diese dienen als Arbeitsgrundlage für den Unterricht und für den Austausch untereinander. Die Lernpfade der einzelnen Kinder können so besser eingeschätzt werden.

Kompetenzen_Klasse1-2_Deutsch_20-10-02.pdf

Kompetenzen_Klasse3-4_Deutsch_21-10-14.pdf

Kompetenzen_Klasse1-2_Mathe_20-10-02.pdf

Kompetenzen_Klasse3-4_Mathe_21-10-14.pdf